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Beschussämter

Achtung

Ab 20.4.2020 sind die Beschussämter in eingeschränktem Umfang geöffnet. Wenn Sie Waffen persönlich anliefern oder abholen wollen, gelten besondere Maßnahmen um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten:

  • Die Einreichung und Abholung ist Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr möglich. Termine können nicht vereinbart werden.
  • Den Vorraum einzeln betreten. Dort befindet sich ein Waffenwagen, auf dem die Waffen mit dem zuvor fertig ausgefüllten Einreichblatt abgestellt werden.
  • Nach erfolgtem Beschuss werden die Einreicher informiert und die Abholung erfolgt gleich wie bei der Einreichung.
  • Die Mandatsbescheide werden im Postweg verschickt und per Überweisung bezahlt. Eine Barzahlung ist nicht möglich.

Um die Einhaltung der Abstandsregel zu gewährleisten, arbeiten wir mit verringertem Personalstand. Es wird daher zu längeren Bearbeitungszeiten kommen.

Ab 25.5.2020 ist auch die Benützung der Schießanlagen für einschlägige Gewerbetreibende (Waffenhändler, Büchsenmacher) sowie Jagdberechtigte unter Vorlage eines entsprechenden Nachweises möglich. Dabei ist die genauen Einhaltung von Abstandsregel, Mund-Nasen-Schutz, Handdesinfektion sowie der folgenden Punkte unbedingt erforderlich:

  • Schießstände können nur nach Reservierung benutzt werden, bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten.
  • Wir empfehlen, zeitnah zum gebuchten Termin zu kommen, denn ein Betreten des Gebäudes ist erst nach Verlassen durch den vorigen Benutzers des Schießstandes möglich.
  • Handdesinfektion mit dem im Eingangsbereich bereitgestellten Desinfektionsmittel durchführen.
  • Auf Grund der 10 m²-Bedingung gemäß §2 Abs.1 lit. 4 COVID-19-Lockerungsverordnung dürfen die Schießstände nur einzeln betreten werden.
  • Von 12-13 Uhr wird der Schießbetrieb für die Oberflächendesinfektion und zum Lüften unterbrochen.

Da die Sportausübung weiterhin den Einschränkungen der COVID-19-Lockerungverordnung unterliegt, müssen wir alle anderen Interessenten noch um Geduld ersuchen.

Aufgaben der Beschussämter

Waffenprüfung

Handfeuerwaffen für zivile Einsatzzwecke (Jagd-, Sport und Verteidigungswaffen) müssen – bevor sie an Berechtigte abgegeben werden dürfen – einer Sicherheitsprüfung unterzogen werden. Die Sicherheit für den Anwender wird durch strenge Anforderungen an die Maßhaltigkeit, Funktionssicherheit und Haltbarkeit einer Waffe garantiert. Die bei der Beschussprüfung festgestellten Beanstandungen zeigen, wie notwendig die Beschussprüfung nach wie vor ist, wenn man bedenkt, welche Gefahren von unsicheren Waffen für den Benutzer und dessen unmittelbare Umgebung ausgehen können.

Prüfungen von Böllern und Vorderladern

Die Prüfung von Böllern und Vorderladern für Schwarzpulver, mit denen die Traditionsvereine im Rahmen der Brauchtumspflege Salut- und Böllerschüsse abgeben, sind die Voraussetzung für das gefahrlose Böllern in der Öffentlichkeit.

Munitionsprüfung

Neben der Waffenprüfung muss jede Munition, die gewerblich für Jagd- und Sportzwecke vertrieben wird, einer Typen- und Fabrikationskontrolle unterzogen werden. Auf jeder kleinsten Verpackungseinheit muss nach bestandener Typenprüfung ein Prüfzeichen angebracht werden. Das Munitions-Prüfzeichen wird vom Beschussamt Wien nur nach umfangreichen ballistischen Messungen und Kontrollen erteilt und erst dann ist der Vertrieb für Hersteller und Händler gestattet.

Rechtliche Grundlagen

Weiterführende Informationen

Kontakt

Beschussamt Wien: office-wien@beschussamt.gv.at