Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Frauen in der Wirtschaft

Inhalte der Seite

Die Unterstützung von Frauen im Wirtschaftsleben ist sowohl aus gesellschaftspolitischer, demografischer als auch ökonomischer Perspektive von großer Bedeutung. Die Teilnahme von mehr Frauen in Entscheidungsprozessen hat positive Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Österreich. Frauen gewinnen im 21. Jahrhundert zunehmend an Einfluss und sind beruflich und wirtschaftlich auf dem Vormarsch. Die von Frauen dominierten Berufsfelder in der postindustriellen Gesellschaft – unter anderem dem Gesundheits- und Bildungsbereich – sind gleichzeitig die Branchen mit dem stärksten Wachstum. Die zunehmende Digitalisierung trägt ebenfalls zu besseren Karrierechancen für Frauen bei.

“Empowering women is a smart investment. It’s a human rights issue, but also it is a smart investment. It will give back.” – Tarja Halonen, ehem. Finnische Präsidentin

Zukunft Frauen/Aufsichtsrätinnen-Datenbank

Wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Anstrengungen von BMDW, WKÖ und IV bei der Unterstützung von Frauen auf ihrem Weg an die Spitze ist die Etablierung einer öffentlich zugänglichen Datenbank für Aufsichtsrätinnen.

Damit sollen zum einen die Absolventinnen von Zukunft.Frauen, also hochqualifizierte Kandidatinnen für Aufsichtsratsfunktionen, sichtbarer gemacht werden. Zum anderen können sich auch Frauen, die bereits Aufsichtsratsmandate inne haben, in dieser Datenbank registrieren. Die Suche nach hochqualifizierten Kandidatinnen für Aufsichtsratsfunktionen wird somit in Zukunft wesentlich erleichtert.

Den Link zur Aufsichtsrätinnendatenbank finden Sie auf der Homepage www.zukunft-frauen.at bzw. www.aufsichtsraetin.at

Die Wirtschaft ist weiblich

Mehr als ein Drittel aller österreichischen Unternehmen wird von Frauen geführt. Auch immer mehr Frauen gründen Unternehmen; der Frauenanteil bei den Neugründungen im Jahr 2018 lag bei 45,3 Prozent.

Frauen gründen anders: oft vorsichtiger, aber dafür auch oft nachhaltiger.

Spezielle Schwerpunkte in der Beratung von Gründerinnen und Hilfestellung finden Sie unter:

  • Frau in der Wirtschaft: die überparteiliche Plattform von rund 100.000 österreichischen Unternehmerinnen setzt sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen ein. Einen Schwerpunkt bildet Lobbying für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum. Es werden regelmäßig Fachvorträge, Seminare und Netzwerk-Veranstaltungen organsiert.
  • Der elektronische Marktplatz w2b (woman2business) bietet kostenlos die Möglichkeit, Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Ihre Leistungen zu präsentieren, Kooperationspartnerinnen zu suchen und Babysitter-Sharing zu nutzen.
  • Betriebshilfe: Für die Zeit des Mutterschutzes, bei Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall wird eine qualifizierte Arbeitskraft vorübergehend zur Verfügung gestellt.
  • Unterstützung beim Weg in die Selbständigkeit finden Frauen unter anderem auch beim Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF). Besonders hervorzuheben ist hier das Start-Up-Paket: den sich selbständig machenden Frauen werden komplett eingerichtete Büros in den beiden Start-Up Centers in Wien zu besonders günstigen Konditionen angeboten.

Kontakt

Abteilung Ansiedlungen und Unternehmensservice: FiW@bmdw.gv.at