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KMU-Datenblatt Österreich

KMU-Datenblatt 2021 veröffentlicht: Die aktuelle Leistungsüberprüfung der EU-Kommission (EK) stellt Österreichs KMU-Sektor - trotz wirtschaftlichem Einbruch aufgrund der COVID-19-Krise - wieder ein sehr gutes Zeugnis aus.

Auch die KMU in Österreich sind durch Covid-19 wirtschaftlich stark getroffen worden: So fiel 2020 die Wertschöpfung um 7,3 Prozent, die Zahl der Beschäftigten in KMU um 2,3 Prozent. Die Produktivität der österreichischen KMU, gemessen als Wertschöpfung pro Beschäftigtem, lag aber selbst im Krisenjahr 2020 bei 58.000 Euro, und damit 45 Prozent über dem EU-Durchschnitt.

Für 2021 wird eine Erholung erwartet, mit prognostizierten Wachstumsraten von 6,8 Prozent bei der Wertschöpfung und 1,9 Prozent bei der Zahl der Beschäftigten.

Stärke zeigt Österreich beim Export: So erreicht Österreich beim KOF Globalisierungsindex 2020 Platz 7 mit einer Exportquote von 55,6 Prozent des BIP (2019). 15 Prozent der österreichischen KMU exportieren in Nicht-EU-Länder (gegenüber 10 Prozent in die EU), verkaufen ihre Produkte in mehr als 200 Ländern, wobei besonders Start-ups international orientiert sind. Jeder zweite Job in Österreich ist direkt oder indirekt von der Internationalisierung abhängig, wobei jede Milliarde im Export 10.000 Jobs schafft/sichert.

Österreich ist auch Pionier im Bereich der Umwelt- und Energiepolitik sowie bei der Unterstützung des Übergangs zur Klimaneutralität bis 2040, wie auch der 5. Platz im Öko-Innovations-Scoreboard (2019) zeigt. Diese Einschätzung wird auch durch den ersten Freiwilligen Nationalen Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) vom Juli 2020 bestätigt. So hilft der Öko-Scheck KMU und gemeinnützigen Organisationen aller Branchen, klima- und umweltfreundliche Innovationen schnell und unbürokratisch umzusetzen. Externe Beratungsleistungen können dabei als Drittkosten (max. 50 Prozent) abgerechnet werden. Zusätzlich hat die Investitionsprämie mit einem Zuschuss von 14 Prozent bei Investitionen im Bereich Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit einen entsprechenden Schub gegeben.

Spitzenreiter beim Thema e-Government: Der eGovernment Monitor 2020 bestätigt Österreichs Führungsposition in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz). Österreich ist zudem auch in derEU Spitzenreiter beim Thema e-Government (87 Prozent), und damit auf Platz 3 hinter Malta (97 Prozent) und Estland (92 Prozent), gegenüber dem Durchschnitt der EU-27 von 68 Prozent. Das österreichische Unternehmensservice-Portal (www.usp.gv.at) ist mit über 350.000 registrierten Unternehmen das meistgenutzte e-Government-Portal Österreichs.

Die Datenblätter werden von der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU als Teil der KMU-Leistungsüberprüfung ("SME Performance Review") erstellt. Sie stellen das Schlüsselinstrument für die wirtschaftliche Analyse von KMU-Themen dar. Sie bieten eine Zusammenschau der aktuell verfügbaren Informationen aus Statistik und Politik für die Mitgliedstaaten der EU.

Die jährlich erstellten Datenblätter bereiten die verfügbaren Informationen auf, um die Beurteilung der KMU-Politik und die Überwachung der Umsetzung der neuen KMU-Strategie zu unterstützen. Damit dokumentieren sie den erreichten Stand und die bisher erzielten Fortschritte.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Abteilung KMUKMU@bmdw.gv.at