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Chancenreich Österreich Mit der Vision "Chancenreich Österreich – digital, nachhaltig wirtschaften" möchten wir Österreich bis 2040 zu einem der Top 10 Wirtschaftsstandorte der Welt machen.

Standortstrategie

Wo stehen wir?

Die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes und unserer Unternehmen ist essentiell, um den hohen Lebensstandards der Menschen in Österreich zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. Österreich hat in einigen Bereichen schon eine exzellente Startposition.

Wir haben die Chance

  • auf Technologie- und Innovationsführerschaft in spezialisierten Sektoren (z.B. Quantencomputing, Industrie 5.0)
  • Nachhaltigkeit als Standortvorteil zu nutzen und eine globale Vorreiterrolle einzunehmen (z.B. durch Green Tech,Green Materials und CO2-arme Produktion)
  • die hohe Lebensqualität, den bereits starken Pharma- und Gesundheitssektor und die einzigartige Kultur in Österreich als Wettbewerbsvorteil zu nutzen und langfristig auszubauen

Ein Blick in die Zukunft zeigt die folgenden globalen Megatrends:

  • Digitalisierung & High Tech
  • Widerstandsfähigkeit systemkritischer Versorgungsketten
  • Demographische Verschiebung
  • Umwelt, Sozial- und Governance Ziele
  • Internationaler Handel mit Dienstleistungen
  • Wissensgesellschaft, die neue Arbeitswelt und Re-skilling

Warum eine Standortstrategie?

Im europäischen Vergleich erkennt man, dass das österreichische Wirtschaftswachstum seit 2012 schwächer wird. Im Gegensatz zu vergleichbaren Ländern (z.B. den skandinavischen Ländern oder der Schweiz) ist der private Konsum sowie Unternehmensinvestitionen zu gering. Studien zeigen darüber hinaus, dass Österreich zwar in den richtigen Sektoren tätig ist, aber das Wachstum in diesen Sektoren nicht mit dem der Vergleichsländer mithalten kann. Gründe dafür sind eine geringe Digitalisierung und eine rückständige Automatisierung sowie fehlende Effizienzmaßnahmen. Die Standortstrategie 2040 adressiert diese Lücke und will durch gezielte Leuchtturmprojekte den Wirtschaftsstandort Österreich unter die Top 10 bringen.

Wohin wollen wir?

Basierend auf einer wissenschaftlichen Stärken- und Schwächen-Analyse sowie einem breiten Diskussionsprozess wurden sieben Schwerpunkt-Bereiche definiert.

Die sieben Schwerpunkt-Bereiche der Standortstrategie

Standortstrategie

In sieben Arbeitsgruppen werden Ziele und konkrete Maßnahmen erarbeitet, in enger Zusammenarbeit zwischen den innovativsten Unternehmen, führenden Expertinnen und Experten, Sozialpartnern und Interessensvertretungen. Der Prozess ist durch die begleitende, interaktive Online-Konsultation mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr breit aufgestellt. Zudem finden Workshops und Diskussionsveranstaltungen in allen Bundesländern.

Die Präsentation der Strategie erfolgt Ende des Jahres.

Als Wirtschaftsministerin möchte ich einen Standort, der den Österreicherinnen und Österreichern wirtschaftliche Sicherheit für die nächsten Generationen bietet. Es braucht wirtschaftliche Sicherheit für unsere Kinder und Enkelkinder. Mit unserer neuen Standortstrategie wollen wir Österreich zu einem Top 10-Wirtschaftsstandort transformieren.

Bundesministerin Margarete Schramböck

Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen sind Querschnittsthemen, die über alle sieben Schwerpunkte hinweg vorkommen und inhaltlich nicht an eine Arbeitsgruppe gebunden sind.

Rahmenbedingungen

Chipschmiede Österreich

Weniger als zehn Prozent der weltweit produzierten Chips werden in Europa hergestellt. Europa ist zunehmend von Chips globaler Konkurrenten abhängig, die anhaltenden Lieferengpässe bei Halbleitern erweisen sich als immer größeres Problem und Aufschwungshemmnis für die Wirtschaft – in Österreich, europa-, aber auch weltweit. So kostet der weltweite Chipmangel Studien zufolge allein die Autobranche bis zu 210 Milliarden Dollar.

Ein wichtiger Lösungsansatz kann daher nur die verstärkte Unabhängigkeit von ausländischen Anbietern sein. Um unsere Unabhängigkeit und Krisenfestigkeit zu stärken, ist unser Ziel der Aufbau eines europäischen Chip-Ökosystems. Dieses soll 20 Prozent der weltweiten Halbleiterproduktion abdecken. Einen gewichtigen Beitrag wird dabei auch Österreich leisten. Daher ist es uns ein großes Anliegen im Rahmen der Standortstrategie "Chancenreich Österreich" einen starken Fokus auf die Ansiedelung und den Ausbau der Chipherstellung in Österreich zu setzen. Mit Infineon und NXP sind bereits zwei der drei großen Europäischen Halbleiterproduzenten in Österreich ansässig. Zudem hat Österreich die heimische Branche mit dem Important Project of Common European Interest (IPCEI) Mikroelektronik der Europäischen Union mit 150 Millionen Euro unterstützt. Dieses Engagement hat maßgeblich dazu beigetragen, Standortentscheidungen wie jene für das neue Infineon-Werk in Villach zu fördern.

Bundesländertour

Auftakt Bundesländertour Standortstrategie
Bundesministerin Margarete Schramböck und der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer beim Event zum Auftakt der Bundesländertour zur Standortstrategie. Foto: BMDW / Hartberger

Auf der Bundesländertour wird die Standortstrategie in einem partizipativen Prozess von Expertinnen und Experten aus dem BMDW sowie der Wirtschaft und Wissenschaft und weiteren Stakeholdern im Rahmen von Veranstaltungen und Workshops erarbeitet. Der Auftakt zur Bundesländertour fand am 13. September 2021 in Salzburg statt, die zweite Veranstaltung folgte am 27. September 2021 in Klagenfurt.

Ideenwettbewerb Standortstrategie

Ideenwettbewerb

Ab dem 9. September 2021 können Studentinnen und Studenten sowie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen der Standortstrategie Vorschläge für konkrete wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Verbesserung des Wirtschaftsstandortes Österreich im Rahmen des BMDW-Ideenwettbewerbs einreichen.

Zum Ideenwettbewerb Standortstrategie

Kontakt

Das Chancenreich Österreich - Team
E-Mail: chancenreich@oesterreich.gv.at