Wirtschaftsstandort, Innovation & Internationalisierung

Unternehmenspolitik als zentrales Element der staatlichen Wirtschaftspolitik

​Unternehmenspolitik zielt im Rahmen dieses Kontextes einerseits darauf ab, die Rahmenbedingungen für Betriebe aller Größenklassen und Sektoren in einem permanenten Prozess bestmöglich zu gestalten, andererseits geht es darum, jene Potentiale zu unterstützen, die einen Beitrag zur weiteren Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und zum Wirtschaftswachstum beitragen können.

Angesichts der österreichischen Wirtschaftsstruktur mit mehr als 99 Prozent kleinen oder mittleren Unternehmen erklärt sich, warum die KMU-Politik das zentrale Element der Unternehmenspolitik ist.

Rund 328.900 KMU, definiert als Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, sind naturgemäß äußerst heterogen. Dazu zählen auch rund 120.500 EPU (Ein-Personen-Unternehmen), also Unternehmen, welche derzeit keine Mitarbeiter beschäftigen, aber relativ häufig wachsen und Mitarbeiter einstellen wollen, ebenso wie rund 5.500 mittlere Unternehmen (50 bei 249 Beschäftigte) im Jahr 2016 (aktuellste verfügbare Daten der Statistik Austria). Daraus ist abzuleiten, dass die Anliegen und Bedürfnisse der KMU äußerst unterschiedliche sind. Die Unternehmenspolitik des BMDW zielt daher darauf ab, sektor- und größenklassen-spezifische Maßnahmen zu setzen, und gleichzeitig die gemeinsamen Interessen aller gewerblichen Unternehmen zu verfolgen.

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Kontakt

Abteilung II/4 KMU: post.II4_19@bmdw.gv.at

Letzte Änderung am: 13.02.2019 13:44